Neue Radiobeiträge

Links zu längeren Radiobeiträgen über Ökologie und Nachhaltigkeit, Garten und Ernährung, die im Internet gratis verfügbar sind

TitelMinutenSendereiheEdition
Konsum bio und regional18Hintergrund11. 3.
Die Suche nach dem Kulturpflanzen-Genpool10Quarks2. 3.
Psychoaktive Pflanzen22Radiowissen24. 2.
Klimaschützer gehen vor Gericht18Hintergrund23. 2.
Leben ohne Plastik17mal angenommen18. 2.
Palmöl23Radiowissen11. 2.
Regenerative Kulturen22Radiowissen11. 2.
Magie des Moores21Neugier genügt2. 2.
Palmöl17besser leben25. 1.
Ein Paradies für Gartenvögel35alles Möhre20. 1.
Kompostierbare Verpackungen17besser leben11. 1.
Traumbeete planen und anlegen38alles Möhre6. 1.

Förderung der Agroforstwirtschaft

Der Bundestag hat am 13. 1. 2021 einen Antrag zur Förderung der Agroforstwirtschaft mit dem Titel „Produktivität, Resilienz und Biodiversität steigern – Agroforstwirtschaft fördern“ angenommen, grob gesagt geht es um eine ökologische Aufwertung der Landwirtschaft durch Kombination mit Gehölzen, also einen Aspekt der Permakultur.
In der Finanzpolitik 2020 spiegelte sich eine Wertschätzung der Bäume allerdings nicht wider, weniger als einen Cent pro Quadratmeter gab es für die siechenden Wälder, während Corona-Hilfen in Milliardenhöhe auch in fragwürdige Wirtschaftsstrukturen flossen.

Wir haben Agrarindustrie satt!

Seit 2011 fand jeweils zum Jahresbeginn in Berlin eine Großdemonstration unter dem Motto “Wir haben es satt!” statt. Der Trägerkreis besteht aktuell aus 58 Organisationen. Im Jubiläumsjahr ist der 16. 1. 2021 vorgesehen. Leider kann unter Pandemie-Bedingungen die höchst notwendige Aktion für gutes Essen und natürliche Landwirtschaft nicht wie üblich durchgeführt werden. Weitere Infos auf der Homepage der Veranstalter.

Drittes Rekordjahr

Das Gebiet der Hauptstadt ist nun schon deutlich über die bis 2100 angepeilte Obergrenze der Erderhitzung hinaus. Die Jahre 2018 bis 2020 waren in Berlin die drei wärmsten seit Messbeginn der Dahlemer Wetterstation im Jahre 1908. Der Durchschnittswert der Aufzeichnungen (8,8 °C) wurde um jeweils etwa 2,3 Grad überschritten (11,1 °C). Das entspricht sozusagen einer Versetzung der Vegetationsbedingungen um etwa 1000 km in Richtung Sahara. Fehlende Niederschläge verschärfen die Folgen. Beispielsweise sind reine Nadelwälder mittelfristig kaum noch zu retten.

Erster Frost

Lange hat es in diesem Jahr bis zu den ersten Frostnächten in Berlin-Buch gedauert, deutlich sieht man es nun beispielsweise an der in sich zusammengefallenen Kapuzinerkresse. Überhaupt ist dieser November (wieder mal) der wärmste seit Beginn entsprechender Temperaturaufzeichnungen, sowohl weltweit als auch regional. Rosenknospen springen auf, Hirtentäschel blüht grüppchenweise. Solche Pflanzen vergeuden Kraft, die eigentlich für die nächste Vegetationsperiode nötig wäre.