Essbare Landschaften

Auch außerhalb des Netzwerkes Albatros-Pegasus-Compass und trotz Nieselregens fühlt sich das ÖkoGut Buch als zuverlässiger Partner für Veranstaltungen bestätigt. Sehr einmütig wurde die Fahrradtour “Essbare Landschaften” vom Teilnehmerkreis gelobt. Sie begann im ÖkoGut mit mehreren Kräutertee-Kostproben und einem Rundgang durch den Permakultur-Bauerngarten.
Herzlichen Dank an die Organisatorinnen Eva (Naturpark Barnim), Susan und Isabelle (Koordinierungsstelle Umweltbildung Pankow).

Termine: Frühherbst in Buch

Am 11. 9. lädt das ÖkoGut Buch um 10 Uhr zur Fahrradtour “Essbare Landschaften” ein. Vier Stationen beginnend am Hofladen in Alt-Buch 51 mit kompetenten Erklärungen zu diesem Thema sind vorgesehen. Initiiert wurde die Veranstaltung vom Naturpark Barnim und der Koordinierungsstelle Umweltbildung Pankow. Weitere Infos stehen im PDF (hier klicken).

Bei Nachbarschaftsfesten wird sich das ÖkoGut unter anderem mit kurzen Wildkräuterführungen am 2. 10. in Alt-Hohenschönhausen und am 8. 10. in Buch beteiligen.

Mangold und Rhabarber

Der Hofladen führt nun wieder Mangold und Rhabarber.
Heute das erste Frühlingsgewitter des Jahres in Berlin. Gemäß alter Bauernregeln darf man jetzt barfuß gehen und sich ohne Unterlage auf die Wiese setzen.
Nachtigallen machen sich lautstark bemerkbar.
Allerdings wurden auch schon aktive Zecken gesichtet.

Kleine Frühlingsbeobachtungen

Ein Zitronenfalter flattert vorbei. Die Tiere überwintern als einzige mitteleuropäische Schmetterlingsart ausgewachsen ohne Schutz in der Vegetation. Sie können Temperaturen von bis zu minus 20 °C überstehen. Im April findet die Eiablage an den Knospen von Kreuzdorngewächsen statt.
Sogar eine Pusteblume hat sich schon mit ihrer ganzen Wuschelkugel entwickelt. Aber diese eine ist wirklich noch eine Ausnahme.

Hahnenfuß, Winterling und Scharbockskraut

Es gibt die Pflanzenordnung Hahnenfußartige (Ranunculales) und die Pflanzenfamilie Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) mit Dutzenden Gattungen, darunter die Pflanzengattung Hahnenfuß (Ranunculus) mit über 600 Arten. Der botanische Name leitet sich vom lateinischen Wort ranunculus für Fröschlein ab, da viele Hahnenfüße besonders an feuchten Standorten gedeihen. 
Uns erfreuen relativ zeitig im Jahr die gelben Blüten von Winterling (Ende Februar) und Scharbockskraut (Mitte April), welche zu den Hahnenfußgewächsen gehören, jedoch nicht zur gleichnamigen Gattung. 
Was man hierzulande volksläufig als Hahnenfuß bezeichnet, sind meistens der Kriechende Hahnenfuß und der Scharfe Hahnenfuß. Beide mit späterer Blütezeit (ab Mai) und längeren schlanken Stielen, die Laubblätter erinnern anders als bei Winterling und Scharbockskraut mit etwas Phantasie an Hahnenfüße. Alle Hahnenfußarten enthalten in unterschiedlicher Menge giftige Protoanemonine, die beim Trocknen abgebaut werden.
Erschwerend kommt bei der Artenbestimmung hinzu, dass manche Leute sich offenbar (zu sehr) auf unpräzise Apps verlassen. Und um die Verwirrung vollständig zumachen, gibt es noch den Ranunkelstrauch (Japanische Kerrie) aus der Familie der Rosengewächse.

Akkurate Arbeit

… an einem neuen Hochbeet. Die heute übliche Form der Wasserwaage entstand vor etwa 100 Jahren. Aber bereits die alten Ägypter orientierten sich zum Bau der Pyramidengrundplatten am Wasserstand in dafür eigens angelegten Kanälen.