Findlinge

Ein Findling ist ein sehr großer Stein, der während der Eiszeiten durch Gletscher transportiert und an seinem heutigen Standort abgelegt wurde, man spricht von ortsfremden Gestein.
Auffällige Findlinge regten schon oft die Phantasie der Menschen an. Aus Teilen des Großen Markgrafensteins ließe die Hohenzollern im 19. Jahrhundert die vor dem Alten Museum in Berlin stehende Granitschale von ~75 Tonnen und mehrere repräsentative Säulen herstellen. Seit dem 20. Jahrhundert wurden unter anderem in Brandenburg einige Grünflächen durch “Sammlungen” von Findlingen bereichert. Oft entwickelten sich dort interessante Biotope. Unbekannte Findlinge sind ab einem gewissen Durchmesser (in Lndesgesetzen geregelt) der Naturschutzbehörde anzuzeigen.
Brandenburger Findlingsgärten befinden sich in:

  • Cottbus (mehrmals: Grundschule Dissenchen, Grundschule Sielow, Geologischer Lehrpfad am Sportplatz der Realschule Kahren, Geologischer Lehrpfad entlang der Zuschka in Neu-Schmellwitz, Findlingsallee Spreeauenpark)
  • Angermünde (zwischen Altstadt und Mündesee)
  • Fürstenwerder (Stadtmauer)
  • Henzendorf
  • Luckau-Görlsdorf (Naturparkzentrum Wanninchen)
  • Medewitz (ursprünliche Lage der Steine)
  • Peitz-Tauer (Waldschule Kleinsee)
  • Schlabendorf (Naturlehrpfad Neuer Luttchensberg)
  • Seddin-Kähnsdorf
  • Senftenberg (Stadtwald)
  • Stolzenhagen (Geologischer Garten)
  • Welzow (Buckwitzberg)